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Skiregion Gasteinertal

 

Geschichte, Lage und Wintertourismus in Selbstdarstellung

Erste urkundliche Erwähnung von Gastein stammt aus dem Jahre 963 und lautete Gastuna. Der Name entstammt indogermanischer Sprache und bedeutet “Graubrauner Fluss”. Das in sich abgeschlossene Tal war bis in das 20. Jahrhundert nur über Bergwege und einer schmalen Strasse – der Gasteiner Klamm – zu erreichen. Bayerische und slawische Siedler sorgten für eine Urbarmachung des Tales im 9. Jahrhundert. Das Tal war ursprünglich im Besitz der Sieghardinger und fiel nach deren Aussterben im Jahr 1218 an die Herzöge von Bayern und wurde von diesen 1297 als “Provincia Castuna” an das Erzstift Salzburg verkauft. Heute ist das Gebiet Gasteinertal, Teil des neu gebildeten Landes Salzburg und gehört zu Österreich. Geologisch gesehen, wurzelt das Gasteinertal im vergletschertem Massiv der Hohen Tauern (Ankogelgruppe und Goldberggruppe). Riesige Gesteinsblöcke aus dem innersten Tauerngipfel wurden vom Urgletscher bis zum Talausgang befördert und sind dort heute noch vereinzelt anzutreffen. Das Gasteinertal war Kur-und Badeort schon im 14. Jahrhundert, bekannt durch medizinische Nutzung des Heilwassers. Die berühmtesten Gäste des 19. Jahrjunderts waren wohl Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth (Sissi) sowie Kaiser Wilhelm von Deutschland und Fürst Bismarck. Der Wintertourismus setzte erst nach der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1958 in Gasteinertal ein und ist heute ein Winterparadies für Skifahrer.

Skigebiete im Gasteinertal

Als größtes zusammenhängendes Skigebiet im Gasteinertal dürfte wohl das
Skigebiet Schlossalm- Angertal- Stubnerkogel sein. Es ist mit der Schlossalmbahn von Bad Hofgastein bequem zu erreichen. Zum Skigebiet Graukogel und zum Skigebiet Dorfgastein gelangt man mit dem Gasteiner Skibus. Letzteres ist besonders für Familien mit Kindern zu empfehlen, da ein abwechslungsreiches Pistenangebot mit den schönsten Abfahrten besteht. Übrigens, verlangen Sie die Gasteiner Card die Sie kostenlos erhalten und die Ihnen viele Vorteile bringt. Ein weiteres Skigebiet ist Sportgastein. Es ist das höchstgelegene im Gasteinertal mit einer Höhenlage von 1580 bis 2650 m Seehöhe und gehört zum Skiverbund Ski Amadè. Kabinenbahnen und Sessellifte führen Varianten-Skiläufer in schneesichere Zonen. Saison: Ende November bis Anfang Mai. Die kilometerlangen Pisten gehören zur Randzone des Nationalparks Hohe Tauern.

Winterzauber Alpine Bergwelt und Sehenswürdigkeiten

Schon in den modernen Liftanlagen begegnet einem das wundervolle Panorama winterlicher Bergwelt. Zwischen den einzelnen Pistenabfahrten bieten sich laufend Aussichtspunkte zu den majestätischen Höhen rund um das Skigebiet Gasteinertal. Urige Skihütten mit Zwischenverpflegung sind immerwieder anzutreffen. Bestens gepflegte Pisten stehen in allen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Als Sehenswürdigkeit begeistert in Dorfgastein die Skischaukel Dorfgastein-Großarltal. Eine Einmaligkeit bietet die Gemeinde Bad Gastein als natur-architektonische Sehenswürdigkeit: Den Wasserfall der Gasteiner Ache, welcher sich mitten im Ort befindet. Eine Kaskade, aufgeteilt in 3 Stufen mit insgesamt 200 m Fallhöhe.

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